Was ist Duloxetin
Noradrenalin erhöht die Lebendigkeit bei depressiven Patienten. Sie sind aktiver, wacher und deutlich reaktionsfreudiger. Noradrenalin verbessert gleichzeitig die Aufmerksamkeit, steigert die Motivation und hebt die Leistungsbereitschaft.
Die antidepressiven Wirkmechanismen von Duloxetin wurden wissenschaftlich in vier Studien nachgewiesen. Schon nach zwei Wochen sprachen viele Patienten auf das Medikament besser an als auf ein Placebo. Besonders die Angst ging deutlich zurück. Die Probanden hatten auch weniger Schmerzen. Besonders bei Rückenschmerzen war die Wirkung signifikant.
Nach Angaben der Studie bewirke eine Dosis von einmal täglich 60 mg Duloxetin nach neun Wochen Behandlungszeit ein dauerhaftes Nachlassen der Beschwerden von 44 Prozent. Im Vergleich dazu: 16 Prozent unter Placebo.
Duloxetin ist nach Angaben von chemie.de der potenteste der bisher zugelassenen Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer.
Die Wirksamkeit von Duloxetin
Die antidepressiven Wirkmechanismen von Duloxetin wurden wissenschaftlich in vier Studien nachgewiesen. Schon nach zwei Wochen sprachen viele Patienten auf das Medikament besser an als auf ein Placebo. Besonders die Angst ging deutlich zurück. Die Probanden hatten auch weniger Schmerzen. Besonders bei Rückenschmerzen war die Wirkung signifikant.
Nach Angaben der Studie bewirke eine Dosis von einmal täglich 60 mg Duloxetin nach neun Wochen Behandlungszeit ein dauerhaftes Nachlassen der Beschwerden von 44 Prozent. Im Vergleich dazu: 16 Prozent unter Placebo.
Duloxetin ist nach Angaben von chemie.de der potenteste der bisher zugelassenen Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer.
Nebenwirkungen von Duloxetin
Häufige Nebenwirkungen
Verminderter Appetit, Schlaflosigkeit, Angst, Schlafstörungen, Aufregung, Libido-Verminderung, Kopfschmerzen, Schwindel und Drehschwindel, Zittern, Lustlosigkeit, Schläfrigkeit, nervliche Missempfindungen, unscharfes Sehen, Bluthochdruck, Erröten, Durchfall, Erbrechen, Verdauungsstörungen, vermehrtes Schwitzen, Bauchschmerzen, Schwäche, Schüttelfrost.
Gelegentliche Nebenwirkungen
Rachenentzündung, Überempfindlichkeitsreaktionen, Schilddrüsenunterfunktion, Austrocknung, Verwirrtheit, abnormale Träume, Teilnahmslosigkeit, Zähneknirschen, abnormaler Orgasmus, schlechter Schlaf, Aufmerksamkeitsstörung, Nervosität, Geschmacksstörung, Sehstörungen, Pupillenerweiterung, Ohrensausen, Ohrenschmerzen, Herzklopfen, Herzrasen, Ohnmacht, Blutdruckanstieg, Gähnen, Magen-Darm-Blutungen, Magen-Darm-Entzündung, Mundschleimhautentzündung, Magenschleimhautentzündung, Blähungen, Aufstoßen, Mundgeruch, Leberentzündung, erhöhte Leber-Enzym-Werte (ALAT, ASAT, alkalische Phosphatase), akute Leberschädigung, Hautausschlag, erhöhte Neigung zu Blutergüssen, Nachtschweiß, kalter Schweiß, Kontaktdermatitis, Nesselsucht, Muskelkrämpfe, Muskelsteifigkeit, Schmerzen an Knochen und Muskeln, Krampf der Kaumuskulatur, Harnverzögerung, Harnverhalt, nächtlicher Harndrang, abnormaler Uringeruch, Wechseljahres-Beschwerden, Blutungen aus Gebärmutter oder Scheide, Brustschmerzen, Unwohlsein, Unbehagen, Kältegefühl, Hitzegefühl, Durst, Gewichtsveränderungen, erhöhter Cholesterin-Spiegel, Anstieg des Wertes an Kreatininphosphokinase im Blut.
Seltene Nebenwirkungen
Allergische Reaktion, Blutzuckerabfall (hauptsächlich bei Diabetes-Patienten), Natriummangel im Blut, gestörte hormonelle Regelung des Wasserhaushaltes im Körper, Selbstmordversuche, Selbstmordgedanken, Übersteigerung, Wahnideen, Aggression, Wut, Serotonin-Syndrom, Krampfanfälle, allgemeiner Muskelkrampf, krankhafte Bewegungsunruhe, seelische Unruhe, unwillentliche Bewegungen, Bewegungsstörungen, rastlose Beine, Grüner Star, Herzrhythmusstörungen (überwiegendVorhofflimmern), Bluthochdruck-Krise, Blutdruckabfall bei Körperlageveränderung, kalte Hände, Arme und Beine, Nasenbluten, Engegefühl im Rachen, Blut im Stuhl, Leberschwäche, Gelbsucht, Stevens-Johnson-Syndrom, Gesichtsschwellung (Angioödem), Lichtüberempfindlichkeit der Haut, Muskelzuckungen.
Ich nehme Duloxetin als Antidepressivum seit 2010 ein. Vorher bekam ich Remergil, Paroxetin, Solvex und Opipramol. Mit all diesen Mitteln besserten sich meine Depressionen aber nur unwesentlich bis gar nicht. Ich kann heute nicht sagen, ob das Duloxetin dafür sorgt, dass ich mit meiner Erkrankung nun ganz gut zurecht komme, oder ob es einfach die Zeit gebracht hat. Ich wage es aber auch nicht, das Medikament abzusetzen. Vielleicht später einmal. Es geht mir relativ gut und daran möchte ich nicht drehen, jedenfalls nicht in die falsche Richtung. Seit einigen Wochen nehme ich zusätzlich noch Lithium ein. Das soll die noch vorhandenen Gefühlsschwankungen etwas mehr ausgleichen. Im Großen und Ganzen bin ich also zufrieden mit dem Duloxetin und froh, dass ich es habe.
Ich bekam Duloxetin jeweils über längere Zeit als Cymbalta, aber auch als Xeristar und konnte tatsächlich keinen Unterschied bei Wirksamkeit und Nebenwirkungen feststellen. Ich nehme Duloxetin zusammen mit dem Lithium jeweils abends ein. Als Nebenwirkung kann ich gelegentliche Übelkeit ausmachen. Besonders dann, wenn ich einmal die Tabletteneinnahme vergessen habe, stellen sich Schwindel und Übelkeit ein, die bis zum Erbrechen führen kann. Vermutlich sind das dann aber eher Entzugssymptome, denn es wird bei Absetzen des Antidepressivums empfohlen, über zwei Wochen auszuschleichen.
Seit ich regelmäßig Duloxetin einnehme, habe ich durchgehend keine suizidalen Tendenzen mehr. Im allgemeinen bin ich zufrieden, habe also ein zufriedenes Grundgefühl, würde mir jedoch oftmals mehr Antrieb wünschen.
Was hast du für Erfahrungen mit Duloxetin gemacht? Kannst auch du es empfehlen oder würdest du eher davon abraten?
Seit ich regelmäßig Duloxetin einnehme, habe ich durchgehend keine suizidalen Tendenzen mehr. Im allgemeinen bin ich zufrieden, habe also ein zufriedenes Grundgefühl, würde mir jedoch oftmals mehr Antrieb wünschen.
Was hast du für Erfahrungen mit Duloxetin gemacht? Kannst auch du es empfehlen oder würdest du eher davon abraten?