Depression Test Schweregrad

 Depression Test Schweregrad

Die Depression wird im Schweregrad unterschieden

Ob es eine Depression ist?“ Vielleicht hast auch du schon längere Zeit den Verdacht, mit dir stimme etwas nicht, magst aber nicht zum Arzt gehen, weil du dir irgendwie selber nicht traust? Manchmal haben wir schon die richtige Ahnung, befürchten aber, uns geirrt zu haben und dann zu blamieren und unternehmen deshalb oftmals gar nichts. Deshalb ist es gut, dass du nun hier bist und dich dieser Frage einmal in Ruhe annimmst.  Du wirst hier erste Antworten finden. Ein Selbsttest am Ende dieser Seite ermittelt den eventuellen Schweregrad deiner Depression. Egal wie die Antwort auch ausfallen mag, nach der Lektüre des Beitrages „Depression Test Schweregrad“ wirst du auf jeden Fall einen Schritt weiter sein…

Bin ich depressiv?

Du bist in diesem Blog gelandet, weil du vermutlich nach „Selbsttest Depression“, „Depression Test“, „Depression Schweregrad“ oder etwas Ähnlichem gesucht hast. Diese Seite hier wird nun deiner Frage nachgehen: »Bin ich depressiv?«. Da gibt es zunächst einmal zwei Möglichkeiten. Entweder du bist tatsächlich selbst betroffen oder tendierst zumindest in diese Richtung oder ein Angehöriger von dir hat mit Depressionen zu tun und du bist mittelbar betroffen. Machst du dir um dich selbst Gedanken, liegt in der gestellten Frage dann meist auch schon ein Teil der Antwort.

Wenn du dich für Themen wie Angst, Überforderung, Burnout, Depressionen, Psychologie, seelische Belastung oder ähnliche Fragen interessierst, wenn du dich fragst: „Bin ich depressiv?“, dann entspringt das meist tief aus deinem Inneren. Man kann die Depression erkennen. Erste Antworten auf deine Fragen kannst du schon erhalten, wenn du einen der nachfolgenden psychologischen Tests aus der Rubrik Selbsttest Depression absolvierst. Du erfährst dann auch gleich etwas über einen eventuellen Schweregrad deiner Depression.

 

Symptome erkennen

Ein Selbsttest Depression und das Ganze auch noch online – ach, hätte es das doch früher schon gegeben! Ich erinnere mich, in Abständen zwar, aber irgendwie doch fortlaufend und regelmäßig meinen Hausarzt aufgesucht zu haben, um mir Rat bei den verschiedensten körperlichen Beschwerden zu holen. Ich hatte Schmerzen, aber eine Untersuchung beim Facharzt brachte keinen Befund. Einmal war ich beim Arzt, weil ich in Räumen schlecht Luft bekam. Ich ließ meine Lunge also bei einem Pneumologen checken. Die war aber völlig in Ordnung. Ich wurde wieder nach Hause geschickt und war irgendwie auch beruhigt. Nur traurig, dass niemand ahnte, dass es sich dabei um Panikattacken handelte. Ich war wegen Bluthochdrucks in Behandlung und bekam Medikamente, aber niemand dachte an eine seelische Erkrankung, niemand war in der Lage, meine Krankheit zu erkennen.

Manchmal ist es ein weiter weg bis zur Diagnose

Heute weiß ich, was mir wirklich „Druck“ gemacht hatte. Unsere Fachärzte sind leider so sehr fixiert auf „ihre Symptome“, dass sie darüber hinaus  oftmals nicht viel sehen können. Sie machen ihren Job wie ein Fließbandarbeiter. Sie testen Symptome. „Der Nächste bitte!“ Andere Menschen montieren Autos. Aus meiner Sicht sind das nicht besonders gute Ärzte. Wenn ein Patient mit Beschwerden kommt und sie finden nichts, dann darf die Story doch noch keinen Abschluss haben! Dann muss es doch weiter gehen? Das tut es aber zumeist nicht. Hält man dann entgegen ärztlicher Einschätzung an seiner Krankheitsvermutung fest, gerät man schnell auch in den Verdacht, ein Hypochonder zu sein (jemand, der sich alle möglichen Krankheiten nur einbildet).

Verantwortung wahrnehmen

Der Patient kommt sich dann blöd vor und unzureichend behandelt. Er sollte es doch aber besser wissen! Und in der Tat, das tut er auch, nur haben uns die Ärzte die Verantwortung für unseren Körper inzwischen abgekauft. Ich hoffe, im Fall unserer Seele gelingt ihnen das nicht auch, denn sonst werden wir vermutlich nie wieder gesund. Einen Test für Depressive gab es seinerzeit noch nicht und ich wäre wohl auch nicht auf die Idee gekommen, so einen Selbsttest durchzuführen. Heute ist dies selbstverständlich. Es gibt zahlreiche Tests im Internet, vom IQ-Test über den Partnerschaftstest bis hin zu diversen psychologischen Tests, die seelische Gesundheit betreffend. Ich habe mich deshalb entschlossen, einige solcher Fragebögen aus der Rubrik „Depression Test“ hier anzubieten, um dir eine Antwort auf die Frage „Bin ich depressiv?“ geben zu können.

 

Die Depression will dir nicht schaden

Wenn dir Ähnliches passiert ist wie oben geschildert oder dir andere „komische“ Dinge an dir auffallen, für die es zunächst keine logische Erklärung zu geben scheint, dann zieh ab sofort bitte in Betracht, dass es eine psychische Ursache für deine Beschwerden geben könnte. Womöglich steckt auch bei dir eine depressive Erkrankung dahinter? Deswegen bist du keineswegs verrückt. Du bist eventuell krank und brauchst ärztliche Hilfe, weiter nichts. Das ist nicht schlimm. Es kann aber schlimm werden, wenn du die depressive Phase unbehandelt lässt.

Sie ist eine Botschaft an dich, die gehört und berücksichtigt werden will. Sie wird dich nun nicht mehr in Ruhe lassen, bis du dir Zeit für sie nimmst. Das macht sie nicht etwa, um dir zu schaden. Den Schaden hast du dir bereits selbst zugefügt und tust es mit jedem Tag, an dem du deine Erkrankung der Seele negierst. Vielmehr will diese Depressive Episode dir helfen, dein eigenes echtes wirkliches Leben zu finden. Also höre, was sie dir zu sagen hat. Ein erster Schritt kann ein Depressionstest sein, um heraus zu finden, ob du nun depressiv bist oder nicht.

 

Depressionstest gibt Sicherheit

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich vor der Diagnose F32.2 (schwere depressive Episode) depressiv gefühlt habe. Ich würde mich eher als ruhigen, kontrollierten Typen beschreiben. So wurde ich auch von anderen Menschen charakterisiert, die mich kannten, wie etwa Freunde und Kollegen. Also, eine Partyleuchte bin ich wirklich schon lange nicht mehr gewesen. In meiner Jugend vielleicht, aber wann war das denn gleich wieder noch? Das mit meiner affektiven Störung wurde erst klar, als ich nicht mehr leben wollte und selbst da konnte ich immer noch nicht glauben, dass ich die Diagnose Depression haben sollte.

Ich fragte während der Visite nach, ob man sich wirklich sicher sei mit dieser Diagnose und wovon man denn ableite, dass ich depressiv sei? Daraufhin entgegnete mir der damalige Oberarzt: „Na, sie sind doch traurig, oder?“ Ich fühlte mich jedoch nur veralbert und glaubte, die wollten mich nur dort behalten, um ihre Belegzahlen zu erfüllen. Ich hatte irgendwie eine ganz andere Vorstellung davon, depressiv zu sein. Es hätte mir vielleicht gut getan, ich hätte selbst einmal einen Selbsttest Depression absolvieren können. Wenn du auch so denkst, stehen dir am Ende dieser Seite unter der Überschrift „Depression Test“ einschlägige Onlinetests zur Verfügung.

Auf erste Anzeichen achten

Aber so weit musst du es ja nicht kommen lassen und das solltest du auch nicht! Wenn du dich übermäßig erschöpft fühlst, von dem Novemberblues zum Winterschlaf und dann in die Frühjahrsmüdigkeit übergehst, dann ist es vermutlich nicht nur ein Burnout, sondern eine handfeste depressive Episode. Wenn du dich ständig niedergeschlagen fühlst und dein Antrieb mehr und mehr nachlässt, wenn du die Welt als etwas wahrnimmst, das schwer auf dir lastet, dann sieht es sehr nach einer Depression aus.

Depressionstest hilft weiter

Vielleicht hast du festgestellt, dass du in letzter Zeit „leicht am Wasser gebaut bist“, dir also immer schnell die Tränen kommen? Auch ständig in dir brodelnde, unterdrückte Wut kann auf depressive Umstände hindeuten. Wenn du darüber hinaus kaum noch belastbar und leicht zu überfordern bist, dich nur schwerlich konzentrieren kannst und dich immer öfter hilflos oder gar ohnmächtig fühlst, dann solltest du unbedingt einen der nachfolgenden Selbsttests auf Depressionen machen. Oder du machst sie zur Sicherheit gleich alle. Sie stammen von verschiedenen Anbietern. Schaden kann es ja nicht!

Im Internet gibt es den einen oder anderen Fragebogen oder guten Selbsttest, mit dem du überprüfen kannst, ob du unter einer Burnout-Symptomatik leidest oder depressiv bist. So ein Selbsttest Depression ersetzt zwar keinen Arztbesuch, kann aber einen Besuch beim Psychiater anraten oder dir eher Gelassenheit geben. Einige Test, die der Frage „Bin ich depressiv?“ nachgehen, habe ich hier einmal für dich herausgesucht.

Depression Test – Fragebogen

Mit einem Selbsttest Depression kannst du schnell und unverbindlich erkennen, ob du eventuell unter dieser Seelenkrankheit leidest. Der Test dauert nur wenige Minuten. Er ersetzt zwar keine fachärztliche Diagnose, aber wenn der Test negativ ausfällt, dann kannst du dir den Weg zum Psychiater vermutlich sparen. Hier also nun meine Testangebote:

Depression Test nach ICD-10 – Ermittlung Schweregrad

„Bin ich depressiv“ von Beratung-Therapie.de, 34 Fragen

Test 2 – Psychologischer Test

Goldbergtest, 18 Fragen

Test 3 – Psychologischer Test

Bin ich depressiv – Fragen zur Selbsteinschätzung, 36 Fragen

Test 4 – Psychologischer Test

Dieser Test dient nicht nur deiner Selbsteinschätzung, sondern gibt auch hilfreiche Denkanstöße, fest eingefahrene Strukturen und Denkmuster zu verlassen. Ein Test auf depressive Tendenzen, nicht nur für Depressive.

Fazit zum Thema „Depression Test – Bin ich depressiv?“

Ich habe bewusst mehrere Depressionstests hier eingestellt. Es ist nicht immer leicht, eine Wahrheit anzunehmen. Wenn jedoch mehrere Aussagen in die gleiche Richtung gehen, darf man sich schon einmal Gedanken machen. Möglicherweise drückt dich eine solche Erkenntnis jetzt noch tiefer hinunter, aber das täuscht. Ich denke, es war eine gute Entscheidung, die Seite „Depression Test – Schweregrad?“ zu besuchen. Ab heute nimmst du dein Leben wieder selbst in die Hand. Ab heute hast du eine Ahnung, was mit dir los ist und kannst dir nun entsprechend Hilfe organisieren. Die größte Qual erleidet der Unwissende, denn er kann nichts an seinem Zustand ändern. Darum ist es ein guter Tag für dich! Ob du ein Ja oder ein Nein auf deine Frage „Bin ich depressiv?“ bekommen hast, jetzt bist du einen Schritt weiter gekommen. Der Besuch der Seite „Depression -Test“ hat sich für dich gelohnt.

 

Quellen zu „Depression Test – Schweregrad – Bin ich depressiv?“
Foto: S.Hofschlaeger / pixelio.de

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34 Antworten

  1. Anonym sagt:

    Depressionen sind echt heftig. Für die Leute die darunter Leiden wünsche ich alles Gute.

  2. Anonym sagt:

    Ich denke ich leide darunter. Ich habe alle Tests ehrlich beantwortet und es kam immer raus das ich unter starken Depressionen leide. Ich gehe schon zu einem Psychologen, bloß der bringt mir in meinem Falle auch nicht viel!

    • Benno Blues sagt:

      Vielleicht ist es ja noch nicht der richtige Psychologe? Ich hatte auch mal einen, der mir gar nichts brachte. Ich hatte aber auch schon eine richtig gute Therapeutin. Ich weiß, es ist schwer, überhaupt jemanden zu finden und ich verstehe es, wenn einen irgendwann die Kraft verlässt, weiter zu suchen. Jedoch möchte ich dir etwas Mut und Hoffnung machen: Psychotherapie kann richtig viel bewirken!

      Liebe Grüße

  3. Anonym sagt:

    Hallo alle. Ich leide an Depressionen und generalisierten Angststörungen. Bin schon länger krank und in psychatrischer Behandung bei einem Neurologen/Psych. KK hat mich inzwischen ausgesteuert. Habe aber aber noch längere Zeit Anspruch auf ALG 1 gem §145 SozGB. Renten-/Rehaantrag wurde jetzt über die ARGE gestellt. Rentenkasse schickt mich jetzt in eine 5 Wöchige REHAMassnahme. Ich habe über die Klinik gelesen (Patienten-Bewertungen), dass es eine "Gesundschreibeanstalt" sein soll um beim Versicherer gut dazustehen, von dem sie ja die Patienten bekommen. Was mache ich, wenn die REHA Klinik mich "arbeitsfähig" schreibt, ich aber tatsächlich nicht gesund bin? Habe ehrlich gesagt eine Riesenangst davor. Nicht vor der REHA, sondern von dem, was danach kommen kann, wenn die mich für "gesund" befinden oder zwar eingeschränkt, aber arbeitsfähig. Weiss jemand Rat? Achja, bin 53 Jahre alt. Danke

  4. Benno Blues sagt:

    Jetzt kommt erst mal die Reha. Du kannst nicht arbeiten. Dann ist es doch gut, dass du genau dies dort unter Beweis stellen kannst? Wenn dir die Klinik Angst macht, kannst du auch um ein Vorgespräch in der Klinik bitten und deine Ängste dort schildern. So habe ich das gemacht. Meine Reha wurde daraufhin gecancelt.
    Wenn alle Stränge reißen, gehst du eben nach der Reha wieder zum Arzt. Ich glaube aber, du wirst die Rente bekommen. Wichtig ist: Reiß dich nicht zusammen vor anderen Menschen, Ärzten, Gutachtern und dergleichen! Mach dich nicht extra chic! Geh nicht vorher nochmal zum Frisör! Trage es mit deiner ganzen Person nach außen, wie es innen in dir aus sieht! Du darfst gern an dir zweifeln, aber nicht an der Überzeugung, du hast die Rente verdient und sie würde dir gut tun.

    Ich wünsche dir alles Gute und melde dich ruhig mal, wie die Geschichte weiter geht!

    Liebe Grüße Benno

  5. Anonym sagt:

    Hallo Benno, vielen herzlichen Dank für deine Worte!

    Ein Vorgespräch bietet die Klinik nicht an. Das hatte ich schon versucht, nachdem ich X Mal den Hörer zuvor wieder aufgelegt hatte. Ausserdem wäre das für einen kurzen Abstecher zu weit weg von zuhause. Dann werde ich da mal hinfahren. Ich muss ja sowieso.

    Ja, ich werde mich wieder melden. Kann aber ein paar Wochen dauern.

    Schöner Gruss … ich nenne mich hier mal Nick, weil mir sonst kein vernünftiger Nickname einfällt.

  6. Benno Blues sagt:

    Hallo Nick,
    dann alles Gute für dich und möge die Zeit so verlaufen, dass es dich weiter bringt!

    Liebe Grüße Benno

  7. Anonym sagt:

    Hallo, an alle, ich (w. 58) leide schon seit Jahren an Depressionen und nehme schon lange Medikamente. Zur Zeit ist es aber besonders schlimm. Habe bald eine Reha und überlege, ob ich EM-Rente beantragen soll. Ich arbeite sowieso nur noch ca. 15 Std./Woche. Mehr schaffe ich einfach nicht. Habe schon 2 x eine Reha und 2 Gesprächstherapien gehabt. Bin gespannt, ob die Reha hilft!

    • Benno Blues sagt:

      Ich kann die Erwerbsminderungsrente nur empfehlen. Und ich finde, mit 58 hast du auch lange genug gearbeitet. Quäl dich nicht weiter herum! Was sich dein Körper wünscht, ist Ruhe und Entspannung…
      Natürlich wird die Reha vermutlich gut tun. Aber ein paar Wochen Klinikaufenthalt können nicht in Ordnung bringen, was über Jahre kaputt gegangen ist.

      Liebe Grüße Benno

  8. Anonym sagt:

    Hallo, ich bin neu hier. Bin jetzt nach vielen Jahren leiden, und immer wieder mit größtem Kraftaufwand doch wieder gearbeitet bzw. Job gewechselt nun schon über 1 Jahr krank, obwohl ich nur 15-20 Stunden/Woche gearbeitet habe. Es ist zum Verzweifeln. Eine richtige Diagnose ist mir nicht bekannt sondern geht von Burnout über psychosomatisches Belastungssyndrom mit Depressionen, zum Teil schwer.Ich habe ich auch seit langem eine somatoforme Schmerzstörung. Die besten und auch neuesten Medikamente (sehr viele)(Psychopharmarka) wurden verordnet, genommen und gebracht haben sie gar nichts. Rehamaßnahme von 5 Wochen ohne Erfolg im März 2013 als nicht erwerbsfähig beendet. Jetzt droht die Aussteuerung im April und es geht mir einfach nicht besser sondern durch den gesetzten Termin der GKK nur noch schlechter. Bin erst 45 Jahre aber ich kann einfach nicht mehr. Ich arbeite seit meinem 16. Lebensjahr trotz meiner 3 Kinder, die ich nebenbei noch großziehe.Habe jetzt voller Verzweiflung einen Rentenantrag ausgefüllt, da ich einfach nur noch müde bin und keine Kraft mehr habe- aber die Angst vor allem bringt mich schier um. Bin jetzt zwar in ambulanter Psychotherapie- ändern tut sich irgendwie nichts. Ich habe das Gefühl nicht ernstgenommen zu werden- werde aber morgen sagen, dass ich den Antrag bei der Rentenversicherung gestellt habe. Bin mal auf die Reaktion gespannt. Danke schon mal für´s lesen.
    Ich nenne mich mal Trixi69

  9. tja... sagt:

    ich bin stark depressiv und habe selbstmord gedanken ich ritze mich sogar schon und habe das gefuehl eine enttäuschung fuer alles und jeden zu sein ,ich habe mehr als 5 tests gemacht und jedr davon zeigte an das ich stark depressiv bin und mir dringend hife suchen sollte…

  10. Benno Blues sagt:

    Hallo tja,
    dann tue dir und mir den Gefallen und gehe morgen gleich zum Psychiater. Er wird dir etwas verschreiben, wodurch du ein wenig zur Ruhe kommst. So kann es jetzt nicht weiter gehen. Du brauchst wirklich Hilfe. Von allein wird es in diesem Stadium selten besser. Also bitte gleich morgen. Wenn die Hemmschwelle, einen Psychiater aufzusuchen zu hoch, dann nimm wenigstens deinen Hausarzt in Anspruch! Ach, und lass dich nicht abwimmeln. Du bist ein Notfall! Da braucht es keinen Termin.

    Alles Gute für dich! Benno

  11. Benno Blues sagt:

    Hallo Trixi69,
    du fühlst dich müde und ausgebrannt? Das kann ich gut verstehen. Ich fühlte mich damals auch so. Ich war sooo müde, sogar des Lebens müde. Ich wollte einfach nur noch eins: Das es aufhört.
    Die Pillen allein helfen nicht. Die Therapie allein hilft auch nicht. Es sind alles nur Puzzleteile. Irgend etwas hat dich krank gemacht. Dein Körper zeigt es dir auf eindrucksvolle Weise. Ärzte und auch wir Patienten erliegen oftmals der Versuchung zu glauben, dass wenn man die Symptome im Griff habe, die Krankheit auch beseitigt sei. Im Fall der Depression ist das ziemlich sicher nicht so. Du musst nun erst mal zur Ruhe kommen, dir Zeit nehmen für dich, den Druck abladen, den du spürst. Der Rentenantrag war deshalb eine gute Entscheidung, wie ich finde. Erwerbsminderungsrenten sind dafür da, solche Lebensphasen abzusichern. Wenn es dir irgendwann wieder besser geht, kannst du immer noch an das Arbeiten denken. Aber jetzt macht dich die Arbeit krank, also hat sie Pause. Jetzt bist du mal dran!

    Liebe Grüße und herzlich Willkommen im Blog! Benno

    • Anonym sagt:

      Hallo Benno,
      erst mal danke. Ja, einfach nur noch müde- auch des Lebens! Es ist eine einzige Katastrophe, einfach keine Kraft mehr zu haben und sich an nichts mehr erfreuen zu können. Warte immer noch auf Bescheid von RV- ich wäre so erleichtert wenn ich einfach die Zeit bekäme um wieder Kraft und Energie zu bekommen. Das schlimme ist, dass dies keiner versteht (Therapeutin, Psychater, Familie usw.) meinem Arbeitgeber habe ich gestern mitgeteilt, dass ich vorerst nicht in der Lage bin wieder anzufangen. Finanziell eine Katastrophe- ich kann jedoch nicht anders!!!!
      Liebe Grüße & herzlichen Dank Trixi69 anders!

  12. asimov sagt:

    Wie schafft man es trotz Depression einfach zu funktionieren? Ich erwarte nicht glücklich zu sein oder nicht ausgebrannt oder niedergeschlagen, ich will einfach nur nach außen hin funktionieren und meinen Job machen. Mit meinem Seelenleben stehe ich sowieso auf Kriegsfuß und sehe auch keinen Sinn darin "Glücklich zu sein" einfach weil ich es für eine Floskel halte. Eine Floskel die vielleicht zum Selbstbetrug gut ist aber die eh keine Nachhaltigkeit hat (hatte sie jedenfalls auch während der Therapie bei mir nicht).

  13. Benno Blues sagt:

    Hallo Asimov,
    ich denke das schafft man nur ohne Depressionen. Das schafft man genau solange, bis die Depression einem mitteilt: Höre auf damit! Zu funktionieren geht mal eine Zeit lang, aber auf Dauer macht es krank, weil du dich selbst auf diese Weise ganz hinten anstellst. Erst wenn deine ureigenen Bedürfnisse nach Liebe, Sicherheit, Geborgenheit, Anerkennung u.a. erfüllt sind, kannst du auf Dauer für Andere da sein. Aber der wichtigste Mensch in deinem Leben bist immer du selbst.
    Ich halte das Glück auch nicht nur für eine Floskel. Nur ist es nicht möglich, dauerhaft glücklich zu sein. Das würde uns Menschen langweilen. Wir brauchen den Kontrast, die Abwechslung. Das Glück ist erlebbar, immer wieder…
    Wenn du mit deinem Seelenleben auf Kriegsfuß stehst, wie du es nennst, bist du mit dir selbst im Krieg. Wer kann so einen Krieg gewinnen? Dein Bewusstsein gewinnt und die Seele verliert? Oder deine Seele gewinnt und dein Bewusstsein verliert? Was ist besser? In jedem Fall verlierst doch du. Ein schlechter Krieg, wie ich finde!
    Nimm dich an und sag ja zu deinem Seelenleben. Es ist doch sowieso schon da. Warum willst du es bekämpfen? Lass es da sein. Deine Seele ist eine gute Seele. Höre ihr zu, was sie zu sagen hat. Es wird dir von Nutzen sein. Vor allem aber, sei nicht so hart mit dir selbst! Nimm dir Zeit! Veränderungen brauchen ihre Zeit.
    Jeder Mensch hat das angeborene Recht und die Chance auf ein glückliches Leben. Und es fängt damit an, es sich im Kopf vorzustellen…

    Liebe Grüße Benno

    • Anonym sagt:

      Hallo Benno,

      erstmal viele Dank, dass du dir Zeit für eine Antwort nimmst und ich entschuldige mich für den leicht trollenden Unterton den ich in meinem ersten Beitrag an den Tag gelegt habe, auch wenn ich ihn inhaltlich unterschreibe.

      Die Depression hält mich eh schon von vielem ab, und ob ich selbst wichtig bin, mag ich einfach schon lange nicht mehr zu beurteilen würde es aber rein instinktiv eher ablehnen.
      Ich kann eh nicht so wirklich viel mit meinem inneren Anfangen, gerade weil ich es gewohnt bin und eigentlich auch aus logischer Herleitung das Wert von außen kommt. Ein einfaches Beispiel Gold ist deshalb wertvoll weil jemand sagt es glänzt schön oder ich kann etwas damit machen, aus sich selbst heraus ist Gold nur ein lustiger gelber Stein der in der Natur vorkommt (hauptsächlich in Flüssen).
      Und das mit dem Zeit nehmen ist halt auch so ein Punkt, ich habe schlicht keine mehr, ich bin jetzt schon weit hinter dem Zurück was ich jemals erreichen wollte. Aber irgendwie die Aussage sei immer mit dem Zweitbesten zufrieden, hört halt auch irgendwann auf seinen Reiz zu verlieren. Auch mir ist klar das Versagen zum Leben dazugehört, und das Enttäuschungen eben genauso dazugehören wie der Sonnenschein, aber den Sonnenschein gibts nur auf nem Berg und hinter dem liegt meiner Erfahrung nur ein noch höherer Gipfel.

      Mein Problem ist ich habe schon ein paar Therapien ausprobiert, irgendwann hören die schwersten Symptome der Depression auf und es ist leichter dem Therapeuten vorzuspielen das es mir besser geht (was es in dem Moment auch wirklich tut), als mich weiter mit ner seelischen Dornengeissel namens Therapie auseinander zu pflücken, ohne das Gefühl zu haben das es irgendwas bringt.

      Nochmal Entschuldigung, für mein Geschreibsel ich wollte es mir nur mal von der Seele schreiben.
      Viele Grüße
      Asimov

    • Benno Blues sagt:

      Hallo Asimov,
      ich freue mich, dass du hier schreibst. Also entschuldige dich nicht dafür! Natürlch kommen viele "Wahrheiten" von außen, eigentlich alle, oder? Sie werden aber erst zu deinen Wahrheiten, wenn du beginnst, an sie zu glauben. Wenn du Gold nicht für Wertvoll hältst, ist es für dich wertlos. Wenn du stattdessen einen bunten Kieselstein für wertvoll hältst, weil er dich an einen Ort oder eine Begebenheit erinnert, dann ist der Kieselstein für dich wertvoll. Wenn du glaubst, dass auch du wertvoll bist, dann bist auch du wertvoll. Und glaube mir: Du bist wertvoll!!
      Das mit den mäßigen Erfolgen bei Therapien habe ich auch hinter mir. es steht und fällt auch mit der Motivation und dem Einfühlungsvermögen des Therapeuten. Irgendwann hatte ich dann keine Lust mehr dazu, weil ich der Meinung war, ich komme nicht weiter. Seither mache ich hier mein eigenes Ding. Durch das Schreiben kann ich eine Menge aufarbeiten. Vielleicht wäre ja Bloggen auch etwas für dich? Oder Tagebuch schreiben, oder dein Leben als Roman?
      Das man immer mit dem Zweitbesten zufrieden sein soll, finde ich gar nicht so schlimm. Ich bekomme oft nicht einmal das Zweitbeste. Aber muss es den immer das Beste sein? Du bist doch kein Versager, wenn du Silber bei Olympia gewinnst? Sich hohe Ziele zu setzen, finde ich richtig, wenn sie bei Nichterreichen aber zu Frustration führen, dann würde ich sie ein wenig absenken wollen. Wenn dein Augenmerk immer auf dem liegt, was du nicht geschafft hast, kannst du deine Erfolge gar nicht mehr wahr nehmen. Du kennst das ja sicher mit dem halben Glas Wasser. Versuch doch einmal auf das zu sehen, was gut läuft! Auch kleine Erfolge sind Erfolge. Wenn dir das gelingt, dann kommt bestimmt auch wieder etwas mehr Freude in dein Leben.

      Liebe Grüße Benno

  14. Musik Heart sagt:

    Ich habe auch EM Rente durchgeboxt weil ich depressiv war und ängste hatte .Es liegt am System das immer mehr Menschlichkeit raubt und seitdem ich raus bin aus diesem System gehts mir gut .Depression ist der Zwang zum Selbstbetrug .Die Menschen versuchen die schlimmen Dingen die das System geschaffen hat nicht zu sehen ,verdrängen sie aber wundern sich das sie sich immer noch schlecht fühlen…Es gibt keine Therapie ,denn wir sind nicht krank ,wir sind so wie wir sind .Und wer sich nicht akzeptiert,wird sein leben lang unter sich selbst leiden.

    • Benno Blues sagt:

      Ich finde, die Depression beendet den Selbstbetrug und öffnet die Augen. Natürlich nur, wenn man tatsächlich die Fehler auch mal bei sich selbst suchen will. Solange ich die Schuld nach draußen vergebe, bin ich Opfer.

  15. Musik Heart sagt:

    Wer Depressionen hat ,zeigt auf das ihm etwas missfällt ,der Betroffene muss zwar erst ergründen was ihn so niederschlägt ,aber eine Krankheit ist das nicht! Wenn ich jemand schlage zb . und dieser sagt "aua" ist er ja auch nicht krank.Eine Depression hat ja auch Gründe ..Verlust,Mobbing,Gewalt ,Missbrauch in der Kindheit etc..wenn das geklärt ist hört es auch wieder auf .. wenn man im reinen ist wieder mit sich selbst.

    • Benno Blues sagt:

      Da bin ich anderer Meinung. Für mich ist die Depression eine Krankheit. Daran ist doch nichts Abwertendes? Tausende Menschen sind daran erkrankt und leiden. Allerdings, und da gebe ich dir Recht, hört sie in dem Moment auf, eine Krankheit zu sein, wo ich mir meiner selbst bewusst werde. Aber dann leide ich ja auch nicht mehr unter all dem Ungemach, das mir "täglich mein Leben schwer macht". Liebe Grüße Benno

  16. Anonym sagt:

    Ich weiß selber nicht richtig, wie es mir geht. Ich fühle mich schlecht und leer,aber ab und zu fühle ich mich dann auch wie früher. Ich wollte mit jemandem darüber reden, ich kann mich aber nicht durchringen. Was ist denn, wenn ich nur ein wenig überarbeitet bin? Wenn ich etwas behaupte was nicht stimmt, schade ich doch nicht nur mir, sondern auch meinen Angehörigen. Die Tests helfen mir da auch nicht weiter.Ich weiß auch nicht, ob ich nicht einfach nur auf die Ferien warten sollte.

  17. Benno Blues sagt:

    Hallo Anonym vom 23.06.14 20:14 Uhr

    Das Gefühl der Leere, nicht zu wissen, wie man sich fühlt, mal schlecht, mal besser, das alles kommt mir sehr bekannt vor. Bei mir hieß die Diagnose hierfür: Depression. Wenn die Tests nicht klar ausweisen, dass du nicht depressiv bist, bist du es vermutlich. Allein, dass du überhaupt so einen Test gemacht hast, spricht schon dafür, dass dem so ist, denn deine innere Weisheit weiß mehr als du. Ich rate dir zu einem Arztbesuch. Lass dir frühzeitig helfen, damit es eine Episode bleibt und nicht zu einer chronischen Erkrankung auswächst. Es gibt zahlreiche Hilfe, die umso besser greifen, je frühzeitiger sie zum Einsatz kommen. Es ist keine Schande, Depressionen zu haben, nur eine Krankheit. Alles Gute für dich und baldige Besserung! Liebe Grüße Benno

  18. Anonym sagt:

    Ich hab jetzt schon ca. 4 Test gemacht zu diesem Thema und bis jetzt ist es immer raus gekommen das ich unter schwere Depressionen leide doch ich habe Angst zu einem Arzt zu gehen schließlich bin ich noch unter 18 und ich will auch nicht alleine gehen oder mit wenn darüber reden. Was soll ich nun machen?

  19. Benno Blues sagt:

    Hallo Anonym vom 07.08.14 23:51,
    bei schweren Depressionen solltest du nicht zögern und dir unverzüglich helfen lassen. Je länger du wartest umso mehr steigt die Gefahr, dass es chronisch wird. Dass du noch so jung bist, sollte dich nicht daran hindern, jetzt gut für dich zu sorgen. Übrigens erkranken mehr junge Menschen Depressionen als etwa 30-jährige. Wenn du jemanden hast dem du vertraust, eine Freundin oder einen Freund oder auch deine Eltern, kannst du sie ohne weiteres mit zum Arztgespräch nehmen, wenn dir das hilft. Das ist sicher kein Problem. Ich war auch schon einmal mit meiner Frau beim Psychiater, weil ich so einen Bammel davor hatte. Hinterher war ich froh, dass ich es gemacht habe. Ich empfehle dir direkt und ohne Termin gleich morgens in eine psychiatrische Praxis zu gehen. Nimm dir Zeit mit. In Akutfällen darf man immer kommen. Auf einen Termin zu warten wäre jetzt nicht so gut, denke ich. Alles Gute für dich und liebe Grüße Benno!

  20. Anonym sagt:

    Ich weiss wie es ist wenn mann nicht mehr kann das eigene Leben einem im weg ist die Tests sagten alle das ich dringend zu einem Arzt gehen sollt aber was bringt es ich kann nicht drüber sprechen und die Ärzte wo ich schon War haben mir auch net geholfen die sagen das schaffst du schon bin 25 und kann nicht mehr Sry das ich euch mit meinen Problemen auch noch belasste ich bin eine lasst für alle sry

    • Benno Blues sagt:

      Du belastest hier niemanden. Hier darfst du sein mit deiner Schwere. Menschen, die hier her kommen, wissen wie es dir jetzt gerade geht und verstehen das. Wenn dir bislang kein Arzt helfen konnte, war vermutlich noch nicht der Richtige dabei. Ärzte können helfen und immer wieder dürfen Menschen wie du und ich dies erfahren. Wenn du wieder etwas mehr Kraft verspürst, dann versuch es doch bitte noch einmal woanders…allein ist es sooo schwer, da wieder rauszukommen. Alles Gute für dich! Benno

  21. Anonym sagt:

    Mein Problem ist; ich bin mir nie sicher, ob ich wirklich depressiv bin oder nicht. Ich habe mehrere Male Tests im Internet gemacht, weiß jedoch nicht, ob ich mir etwas nur einbilde oder nicht. Meine Familie hat schon einmal eine Depressionsphase vor mehreren Jahren als Einbildung geleugnet. Ich habe auch Angst ihnen etwas zu sagen, geschweige denn sonst jemanden in der Wirklichkeit. Depression soll laut meiner Nachforschung eine Erbkrankheit sein, und selbst wenn meine Familie es leugnet; viele Frauen in der Familie meiner Mutter, von Generation zu Generation, waren und sind es wahrscheinlich noch. Ich weiß einfach was jetzt denken oder machen soll.

    Es tut mir leid wenn dieser Kommentar düster erscheint; zur Zeit erscheint mir alles noch schlimmer als sonst.

  22. Benno Blues sagt:

    Hallo Anonym vom 16.10.16, 23:06,
    ich finde es gut, dass du nach Worten suchst, für das was dich bewegt. Das muss dir nicht leid tun. Hier ist der Ort dafür. Wenn du sicher gehen willst, ob du depressiv bist, rate ich dir, das einmal mit einem Arzt zu besprechen. Das muss kein Psychiater sein. Auch dein Hausarzt ist in der Lage, eine solche Diagnose zu stellen. Ich denke, dein Gefühl wird stimmen… Liebe Grüße Benno und gute Besserung!

  23. Anonym sagt:

    Ich bin wegen mehrfachen Bandscheibenvorfall an der HWS derzeit in der Reha und nehme an verschiedenen Seminaren und Gruppensitzungen unter anderem auch zu den Themen Schmerzbewältigung und Stress teil. Diese Termine haben mir einiges an Kraft und Nerven abverlangt, da ich immer gedacht habe -kenne ich, -weiß ich selber, – ja diverse Strategien habe ich mir selber aus der Not heraus erarbeitet um überhaupt den Tag einigermaßen hinter mich zu bringen usw. usw….Zeitverschwendung. Meine Vermutung einen Burn Out zu haben stand somit für mich fest. Heute hatte ich mein Gespräch mit der Psychologin ( es geht immer noch um meine Vermutung – Burn Out ), die hat mir nach einer halben Stunde geraten eine Mehrwöchige Stationäre Therapie zu machen, denn ich hätte eine ausgewachsene Depression. Nun bin ich eigentlich ein stabiler Mensch der sich seit einiger Zeit ( ca. 3 Jahre ) im beruflichen Ausnahmezustand befindet. Diese kurze naja Diagnose oder eher Empfehlung hat mich umgehauen. Ich habe aufgrund meiner Lebensgeschichte, viele psychische Probleme selber auseinander genommen, irgendwie verarbeitet und dann abgeschlossen. Natürlich dauerten viele Themen Jahre, aber ich konnte schon sehr viele "Baustellen" "verdauen" und bin mit vielen Seelischen Belastungen im reinen. Ich bin nicht der Typ Mensch, der sein Leben vor fremden Menschen ausbreitet Und selbst die Psychologin hatte mehrmals einen offen stehenden Mund, nur weil ich ein paar Eckdaten aus meinem Leben und die jetzigen Probleme mit der Arbeit erzählt habe. Ich bewundere die Menschen, die sich die Möglichkeit geben Hilfe anzunehmen. Ich kann es nicht. Auch wenn ich einen ganzen großen Schwung an Symptome einer Depression habe, die mein tägliches Leben beeinträchtigen. In meiner Familie gab und gibt es so etwas nicht. Ich bin da etwas robust aufgewachsen, wenn ich als kleines Kind hingefallen bin, musste ich aufstehen und weiter gehen. Und ich hoffe ich finde jetzt eine ähnliche Lösung für meine negativen Gedanken und Gefühle usw.

    • Benno Blues sagt:

      Jedenfalls wirkst du entschlossen genug, es zu versuchen. Weißt du, am Ende muss jeder Depressive die Arbeit selber machen. Therapeuten können nur behilflich sein und auch nur dann, wenn sie wirklich gut sind. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass du selbst ein Weg dort hinaus findest, es ist vielleicht schwerer, aber nicht unmöglich und wenn es nicht klappen sollte, steht es dir ja immer noch frei, deine Meinung zu ändern und Hilfe anzunehmen. Zum Glück leben wir in einer Zeit, in der das kein Makel mehr sein muss. Alles Gute für dich und Danke für deinen Kommentar! Liebe Grüße Benno

  24. Anonym sagt:

    Hallo bin neu hier vor 2 Jahren wurde ich in einer Firma wo ich 7 Jahre beschäftigt war ein halbes Jahr gemobbt bis ich einen nervenzusammenbrauch hatte ich konnte einfach nicht mehr die ganze firma war gegen mich keiner hat mehr zu mir gehalten bin jedesmal mit angst und Herzrasen dort arbeiten gegangen musste immer wieder ins Büro und immer wurde mir dann gesagt wie schlecht ich doch sei und das nach 7 Jahren alle haben mich nur noch schief angeschaut bin jeden Tag nach der arbeitin Tränen ausgebrochen und konnte mich auch nicht wieder beruhigen bis zu dem Tag wo ich dann zusammengebrochen bin mein Mann ist dann am nächsten Tag sofort mit mir zum Arzt und auch dort wieder ein Zusammenbruch dann krankgeschrieben und zum psyschologen ein halbes Jahr dann krank ….dann dachte ich mir es geht mir gut und habe dann eine neue Arbeit angefangen 2 monate später das gleiche wie vorher musste immer wieder ins büro weil ich irgendwas gemacht haben soll dort war ich ein Jahr und davon war ich mindestens 10 wenn nicht sogar mehr im Büro dann wieder neuer Job und das gleiche nochmal zur zeZe bin ich krankgeschrieben habe auch nächste Woche ein Termin beim psyschologen ich kann einfach nicht mehr bin nur noch am weinen ich weiß einfach nicht weiter möchte auch nicht mehr Arbeiten gehen weil einfach die Angst zu groß ist wieder alles zu erleben wie bei den letzten drei Male ich muss schauen wie es weitergehen soll ich weiß es noch nicht

    • Benno Blues sagt:

      Hallo, so ein Nervenzusammenbruch steht immer auch für totale Überforderung. Vielleicht ist jetzt tatsächlich einmal etwas anderes in deinem Leben dran als Arbeit? Vielleicht gönnst du dir einmal eine Auszeit und nimmst dir den Druck, funktionieren zu müssen? Wäre das eine Alternative für dich? Wenn dir bestimmtes Leid immer wieder begegnet, ist das nicht nur negativ zu sehen. Es deutet darauf hin, dass es etwas mit dir selbst zu tun hat. Das ist wunderbar, denn wenn es mit dir selbst zu tun hat, liegt es auch in deiner Macht, etwas daran zu ändern. Vielleicht schaust du dich einmal nach kompetenter Hilfe um? Was tief in unserem Unterbewusstsein verankert ist, finden wir zumeist nicht ohne Hilfe heraus. Ein guter Psychotherapeut kann dir hier sicher weiterhelfen. Aber zunächst ist wohl erstmal Ruhe angesagt und wenn du dich wieder stabiler fühlst, vielleicht beginnst du dann eine Therapie anstelle einer neuen Arbeit? Gute Besserung und Danke für deinen Kommentar! Benno

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