Ich kann mein Glück nicht sehen

Glück

Menschen sind auf der Suche nach dem Glück

Der Nachbar tut es und die Frau Bürgermeisterin tut es auch. Auch der Fernsehstar tut es, der Müllmann oder der Hausarzt, selbst der Pfarrer in der Kirche ist die meiste Zeit damit beschäftigt. Ob uns dies nun bewusst ist oder nicht, aber mehr oder minder sind wir alle ein Leben lang auf der Suche nach dem Glück, nach unserem Glück. Wieso aber scheint dies einigen von uns leichter zu fallen oder besser zu gelingen als anderen? Machen wir da vielleicht etwas falsch?




Menschen sind auf der Suche

 

Als Mensch bin ich ständig auf der Suche.

Ich suche einen besseren Arbeitsplatz, einen mit mehr Aufstiegschancen oder mehr Bezahlung.

Eine bessere Wohnung suche ich, eine Wohnung mit mehr Komfort oder in besserer Lage.

Ich suche ein besseres Auto, ein Auto mit mehr Zuverlässigkeit oder mehr Prestigegewinn.

Ein Haus mit Garten suche ich, den Partner für’s Leben oder einfach nur meine Ruhe.

Ich suche und suche und suche…

 

Ständig bin ich so auf der Suche nach irgendetwas, den Blick fixiert, das Ziel fest vor den Augen. Zu dumm nur, dass ich dann all der Chancen nicht mehr gewahr werden kann, die mir das Leben jeden Tag bietet. Zu sehr konzentriere ich mich nämlich darauf, das zu bekommen, das ich fixiert habe. Auf diese Weise kann ich allerdings auch kaum mehr wahrnehmen, was ich bereits alles habe. Auch, was ich sonst noch alles haben könnte, bleibt meiner Wahrnehmung zunächst verborgen. Ich kann so weder kreativ sein, noch bin ich in der Lage, mein Potential auch nur annähernd auszuschöpfen. Hirnphysiologisch ist erwiesenermaßen tatsächlich nur ein kleiner Teil meines Gehirns damit beschäftigt, sich auf das Gesuchte zu konzentrieren. Dieser Teil aber läuft auf Hochtouren, läuft sich heiß, verbraucht enorm viel Energie, soviel dass alle anderen Bereiche eben kürzer treten müssen.

Sehr schön bestätigt sich dieser Zusammenhang immer wieder bei Paaren, die unbedingt schwanger werden wollen. Schön ist das am Ende oft nicht mehr und schwanger wird so wohl auch kaum jemand…



Krampfhaft suchen

Ich will nicht sagen, dass es falsch sei, Pläne zu haben. Ich finde es auch nicht schlecht, Ideen und Vorstellungen von der Zukunft zu entwickeln, aber ständig auf der Suche zu sein, halte ich dann doch für ziemlich unbefriedigend, kräftezehrend und wenig zielführend. Einfacher scheint es mir da, sich einem neuen Gedanken lediglich zu öffnen. Ich denke, es ist völlig ausreichend, erst einmal Ja zu sagen zu einer möglichen Veränderung in diesem oder jenem Lebensbereich. Sich innerlich bereit zu machen und dann auch bereit zu sein, zu schauen, was kommt und den Moment wahrzunehmen, wenn er denn da ist. Das Leben spielt sich nicht in der Zukunft ab, nicht im Zielpunkt. Das Leben wird spürbar in jedem Schritt, in jedem Atemzug.

Ja zu sagen zu einer möglichen beruflichen Veränderung und nicht um jeden Preis am alten Job zu klammern, wird vielleicht eher zu einem neuen Jobangebot führen, als sich permanent darum zu bemühen.

Ja zu sagen zu einer möglichen Veränderung der Wohnsituation kann uns die nötige Gelassenheit verschaffen, bei einer passenden Gelegenheit die rechte Wahl zu treffen. Haben wir nicht schon oft gerade dann ein besonders schönes Kleidungsstück erworben, wenn wir gar nicht nach soetwas gesucht hatten. Finden wir nicht dann die besten Sachen, wenn wir nicht den Druck haben, unbedingt etwas finden zu müssen?

 

Wie ich mein Glück finde

Das Glück lässt sich nicht erzwingen. Das Glück lässt sich auch nicht finden. Es ist da. Das Glück ist eigentlich  immer da. Manchmal sehe ich es, nehme es wahr, halte es für möglich. Dann fühle ich mich glücklich. Oft sehe ich es nicht. Manchmal erkenne ich erst viel später, dass es noch da war, als ich es bereits verloren glaubte. Das Glück lässt sich nicht finden. Es findet uns. Alles was wir tun müssen ist, uns diesem Gedanken zu öffnen. Wir müssen nur daran zu glauben, dass es da ist und dass wir es wert sind, es auch wirklich verdient haben. Alles was wir tun müssen, ist bereit zu sein und das Leben mit geweitetem Blick anzusehen.

Worauf schaue ich?

Das ist natürlich schwer, wenn wir zu sehr auf die Dinge im Leben konzentriert sind, die gerade nicht gut laufen. Was meinst du, wenn gleich viel gute und schlechte Dinge an einem Tag geschehen würden, worüber würdest du reden? Worüber würdest du nachdenken? Was würdest du fühlen? Oft kann ich das Gute schon deshalb nicht sehen, weil ich doch „viel zu gerne“ gerade das Schlechte im Blick habe. Oh ja, ich kann mich fürchterlich aufregen, wenn etwas nicht gut läuft! Vielleicht kann ich das Gute so schlecht annehmen, weil ich all das, was nicht so gut läuft eben auch nur schlecht annehmen kann? Vielleicht liegt der Schlüssel ja in der Annahme dessen was ist?

Verengter Blick

Vielfach verengt auch Angst meine Wahrnehmung (Angst: lat. angus=Enge). Dann ist der Blick fokussiert auf das was mich bedroht oder bedrohen könnte. Man spricht hier auch vom sogenannten Tunnelblick. Ich habe Angst davor, dass man mir weh tun könnte und leide so schon, bevor überhaupt etwas passiert ist. In mancher Menschen Leben wird die Angst so groß geschrieben, dass für das Glück kaum noch Platz ist. Auch bei mir war das streckenweise so. Manchmal verlieren Menschen sogar völlig den Glauben an das Glück. Aber das Glück ist für alle da. Es kommt zu jedem Menschen auf die eine oder andere Weise. Das war schon immer so.  Das Glück ist da. Es wartet darauf, erkannt zu werden. Das Glück ist immer da. In diesem Zusammenhang fällt mir eine Geschichte von Christian Morgenstern (1871-1914) ein. Christian erzählte sie so…

Glück und Unglück

Eines Tages lief einem Bauern das einzige Pferd fort und kam nicht mehr zurück. Da hatten die Nachbarn Mitleid mit dem Bauern und sagten: „Du Ärmster! Dein Pferd ist weggelaufen! Welch ein Unglück!“ Der Landmann antwortete: „Wer sagt denn, dass dies ein Unglück ist?“ Und tatsächlich kehrte nach einigen Tagen das Pferd zurück und brachte ein Wildpferd mit. Jetzt sagten die Nachbarn: „Erst läuft dir das Pferd weg – dann bringt es noch ein zweites mit! Was hast du bloß für ein Glück!“ Der Bauer schüttelte den Kopf: „Wer weiß, ob das Glück bedeutet?“

Das Wildpferd wurde vom ältesten Sohn des Bauern eingeritten. Dabei stürzte er und brach sich ein Bein. Die Nachbarn eilten herbei und sagten: „Welch ein Unglück!“ Aber der Landmann gab zur Antwort: „Wer will wissen, ob das ein Unglück ist?“ Kurz darauf kamen die Soldaten des Königs und zogen alle jungen Männer des Dorfes für den Kriegsdienst ein. Den ältesten Sohn des Bauern ließen sie zurück mit seinem gebrochenen Bein. Da riefen die Nachbarn: „Was für ein Glück! Dein Sohn wurde nicht eingezogen!“ Glück und Unglück wohnen eng beisammen, wer weiß schon immer sofort, ob ein Unglück nicht doch ein Glück ist?



Glück und Abstinenz

Manche spirituellen Lehrer sind der Überzeugung, dass wahres Glück sich nur in völliger Abstinenz finden ließe und nur in sich selbst, im Entsagen aller Wünsche und Begierden, aller Sehnsüchte und Träume. Sie glauben, dass wirklich frei nur sein könne, wer zu verzichten gelernt habe. Alle weltlichen Genüsse seien nur Ablenkung vom Göttlichen, das wir in uns trügen. Nun, ich weiß nicht recht. Ich habe da so meine Zweifel. Natürlich sehe ich auch, dass die Erfüllung materieller Wünsche uns auf Dauer kein Glück beschert. Aber es verschafft uns doch Glücksmomente, die das Leben schöner machen. Und ich rede jetzt nicht von der Villa am Meer oder einer Yacht. Ich meine die Kleinigkeiten, die wir uns gönnen, die Tasse Capucchino im Straßencafé, ein paar neue Schuhen, eine Zimmerpflanze vielleicht…

Wünsche und Träume zu haben ist ein starker Motivator im Leben. Und ich frage mich ernsthaft, ob ich noch leben wollte, hätte ich all dies nicht. Was würde mich dann antreiben? Wenn ich das Glück in mir gefunden hätte, könnte ich es nach 30 Tagen auch noch spüren oder hätte ich mich dann nicht vielleicht schon daran gewöhnt und es würde mir langweilig vorkommen?

Und wenn doch diese Lehrer selbst auf der Suche sind nach dem Glück und von sich behaupten, dass nur die völlige Entsagung wahrhaft glücklich machen könne, führen sie dann nicht ihre eigene Aussage ad absurdum? Müssten sie dann nicht auch der Suche nach dem Glück entsagen? Ist nicht das gerade auch ihre größte Sehnsucht?

 

Kirche und das Glück der Menschen

Früher war ich ein regelmäßiger Kirchgänger, geradlinig, zuverlässig, altmodisch, katholisch und gut. Ich wusste es nicht besser und die Kirche gab mir Halt und Heimat, bot mir einen Platz innerhalb der Gesellschaft mit dem ich mich identifizieren konnte. Ich brauchte diesen Platz im Außen, da ich in mir einen solchen Platz noch nicht hatte. Wirklich glücklich war ich damit zwar auch nicht, aber glaubte, dass es so sein müsse, ich schon das Richtige tat.

Die Kirchen sind die Mahner der Welt. Ständig appellieren sie an unser Gewissen. Ständig führen sie uns vor Augen, wie unvollkommen wir Menschen doch sind. Und der Einfluss dieser Geisteshaltung macht nicht etwa an den Kirchentüren Halt. Er wirkt seit Hunderten von Jahren hinaus in die Gesellschaft, in unser Land, in unsere Zivilisation und bestimmt unsere Werte, aber auch unseren Selbstwert und unser Denken. Wie jedoch kann man wahrhaft glücklich sein, wenn man sich immerwährend unzulänglich und unvollkommen vorkommt? Wie kann man zu einem selbstbewussten, sich achtenden und selbst liebenden Menschen werden, wenn einem doch täglich vor Augen gehalten wird, was man alles falsch macht? Und so suchen wir uns nicht selten frei zu kaufen von unserem schlechten Gewissen und füllen die Spendenkörbe, so gut wir dazu in der Lage sind. Aber macht das glücklich?



Glück kann man nicht kaufen

Wie also kann man nun glücklich werden? Und was überhaupt ist Glück? Glück wird bei Wikipedia beschrieben als Erfüllung menschlichen Wünschens und Strebens. Glück ist demnach ein sehr vielschichtiger Begriff, der Empfindungen vom momentanen Glücksgefühl bis zu anhaltender Glückseligkeit einschließt. Das kann für jeden Menschen etwas anderes sein. Was für den Einen der Urlaub unter Palmen ist, ist für den Anderen, nachmittags im Garten zu sein. Der Eine ist glücklich mit seinem neuen Auto, der Andere mit seinem neuen Buch. Manche Menschen entscheiden sich für ein Singleleben und genießen ihre Freiheit, wieder andere leben glücklich in einer Beziehung und möchten ihren Partner nicht missen. Während manch Wohlhabender erst glücklich bei der nächsten Million sein kann, sind andere schon glücklich, wenn sie am Monatsende noch etwas zu rauchen haben.

Was hat es also auf sich mit dem Glück? Unterschiedlicher können die Beispiele ja wohl nicht sein? Unglaublich, dass sie alle ein und dasselbe Wort beschreiben! Glück kann man eigentlich nicht wirklich mit Umständen beschreiben. Glück ist ein Gefühl. Es zählt meiner Meinung nach zu den Urgefühlen der menschlichen Seele. Aber was ist eigentlich ein Gefühl? Ein Gefühl ist etwas, das du tatsächlich fühlen, also körperlich erleben kannst. So kannst du zum Beispiel nicht denken, dass du glücklich bist. Entweder du fühlst das Glück oder nicht. Jedes Gefühl hat dabei einen Ort im Körper, wo es vorrangig gefühlt wird. Glück empfinde ich zumeist ganzkörperlich. Freude und Liebe im Bauch, Angst in der Brust usw…

 

Wo finde ich mein Glück?

Wenn ein Baby geboren und in den Arm seiner Mutter gelegt wird, sind beide glücklich. Das größte Bedürfnis des kleinen Wesens ist das Bedürfnis nach Liebe. Sind seine Bedürfnisse erfüllt, verspürt es Glück und Zufriedenheit, sind sie nicht erfüllt, fühlt es sich unwohl und tut seine Missgestimmtheit lautstark kund. Ich glaube, dass sich an diesem Mechanismus bis ins hohe Alter nicht grundlegend etwas ändert. Natürlich lernen wir, unsere Gefühle zu kontrollieren (nicht immer zu unserem Vorteil) und können uns die meisten Bedürfnisse inzwischen auch durchaus selbst erfüllen, aber der Wunsch nach Beachtung, nach Liebe und Anerkennung, der bleibt durchgehend erhalten. Wie genießen es alte Menschen, die weitab der Gesellschaft in Heimen ihr Dasein fristen, wenn sie jemand liebevoll berührt? Liebe macht glücklich. Jeder der schon einmal verliebt war, weiß das.

Liebe als Lebenselixier

Wird einem dann irgendwann vielleicht die Liebe entzogen, kann das im Gegenzug sehr unglücklich machen. Liebe scheint das Lebenselixier der Menschen schlechthin zu sein. Liebe und Glück gehören zusammen. Wer sich ungeliebt fühlt, kann nicht wirklich glücklich sein. Wo finde ich also nun mein Glück? Ich finde es da, wo ich Liebe empfinde. Das kann die Liebe meines Partners sein, die Liebe meiner Kinder oder meiner Eltern, das sollte aber auf jeden Fall meine eigene Liebe sein.

Wenn ich selbst nicht in der Lage bin, mir mit Liebe und Wohlwollen zu begegnen, dann wird es auch kein anderer auf Dauer können. Wenn ich selbst mich nur gering schätze, dann werde ich vergeblich auf die Wertschätzung anderer setzen. Oder möchtest du mit jemandem zusammen sein, den du nicht leiden magst? Und, magst du dich selbst leiden? Wie gehst du mit dir um? Lobst du dich, wenn dir etwas gelungen ist und tröstest dich, wenn es einmal nicht so gut läuft? Oder schimpfst du dann auf dich und bist unzufrieden mit dir?

Es ist nie zu spät

Wie du dich fühlst, ist zu großen Teilen davon abhängig, wie du über dich denkst. Also sei gut zu dir, dann fühlst du dich auch gut. Das Glück findest du nirgendwo da draußen, solange du es nicht in deinem Herzen entdeckt hast. Du trägst es in dir, du musst es nur ansehen, mit Liebe ansehen, dich selbst mit Liebe ansehen, so wie du ein Baby anzusehen vermagst, und du wirst erleben, wie es aufblüht und deinen gesamten Körper ergreift.  Das hat der liebe Gott wirklich mal toll gemacht, denn glücklich werden kann jeder, ganz unabhängig von seinen materiellen Möglichkeiten. Wer es bis heute nicht geschafft hat, kann es jetzt noch erlernen. Es ist nie zu spät, glücklich zu werden. Und es sind die glücklichen Tage, an die du dich einst gern erinnern wirst.



Wenn du dich änderst

Wenn du dich änderst, ändert sich die ganze Welt um dich herum. Und wenn du glücklich bist und dein Herz voller Liebe ist, wird sich einiges ändern in deinem Leben. Du wirst die Menschen freundlicher finden, das Wetter weniger trüb, die Landschaft schöner und deine Angehörigen liebenswerter. Selbst im Beruf wirst du mehr Erfolg haben. So manches Problem wird sich buchstäblich in Luft auflösen.

Deinen Eifer bei der Suche nach Liebe und Anerkennung kannst du einstellen, denn du hast jetzt selbst genug davon. Jetzt musst du dich nicht mehr anpassen, um ein wenig Liebe zu erheischen, sondern kannst zu dir selbst finden, mehr du selbst sein. Du brauchst nun die Menschen nicht mehr, damit du etwas Lebenswichtiges von ihnen bekommst. Jetzt brauchst du die Menschen, weil du so voller Liebe bist und du ihnen etwas davon abgeben willst. Jetzt erst bist du in der Lage, wahrhaft zu lieben, Liebe zu verschenken ohne zu erwarten. Du teilst deine Liebe aus und erlebst, wie sie mannigfach zu dir zurück kehrt. Wenn du dich änderst, ändert sich auch die Welt um dich herum. Glück macht tatsächlich glücklich und nicht nur dich selbst…

 

Glück schafft Frieden

Wenn ich glücklich bin, bin ich zufrieden. Ich habe dann Frieden mit mir und dem, wie es ist. Ich habe Frieden mit der Welt und den Menschen, die mich umgeben. Vermutlich ist Frieden noch viel wichtiger für uns Menschen als Glück. Vermutlich ist Frieden sogar das, wonach wir eigentlich streben. Ist nicht Frieden der Zustand, der alles miteinander verbindet und der uns wahrhaft tiefes Glück empfinden lässt? In Frieden sein halte ich deshalb inzwischen für das größte Glück und das Gute daran ist, dass ich alles was ich dazu brauche, bereits in mir trage.

Ob ich Frieden mit einer Sache oder einem Menschen habe, hängt nämlich vielmehr von meiner Sicht und Bewertung ab als vom Objekt selbst. Ich behaupte keineswegs, dass es immer einfach sein muss, die eigene Sicht zu ändern, den Blick zu wenden und zu neuer Bewertung zu gelangen. aber es ist möglich. Hingegen ist der vielfach praktizierte Versuch, einen anderen Menschen ändern zu wollen, ebenso sinnlos wie aussichtslos. Was für das Glück gilt, trifft für den Frieden ebenfalls zu: Wir fühlen es tief in uns und genau dort müssen wir auch suchen. Genau dort müssen wir beides herstellen… 



Das Recht auf ein Glücklichsein

Ich denke, dass jeder Mensch das Recht auf ein glückliches Leben hat, ja dies sogar seine Bestimmung ist. Und ich würde unterscheiden wollen, zwischen einem glücklichen Grundgefühl, einem Gefühl der Zufriedenheit mit sich selbst und dem Leben, einer gewissen Dankbarkeit und Zuversicht und den oben beschriebenen Glücksmomenten. Ich denke, dass beides sich gegenseitig nährt und bedingt, aber nicht ausschließt.

In einem stimme ich aber den Glückslehrern zu: Wenn ich diese Suche nach dem Glück nicht mehr krampfhaft ausübe, sondern mich lediglich meinem Glück zu öffnen bereit bin, es wahrzunehmen bereit bin in jedem Augenblick meines Daseins, dann steht einem glücklichen Leben womöglich gar nicht mehr so viel im Wege…

Quellen zu „Ich kann mein Glück nicht sehen“

Foto: pixabay.com

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