Schreiben über Depressionen - Blog als Therapie - Ratgeber Depression

Informationen und Tipps für Depressive und Angehörige - Die Depression im Blog - Von Erfahrenen lernen - Eine Seite gegen die Scham für eine Erkrankung, die nichts mit Schwäche zu tun hat - Ein Votum für die Akzeptanz einer Krankheit, die längst schon ein Teil der Gesellschaft geworden ist - Eine der meistbesuchten und besten Seiten zum Thema: "Was ist Depression?"

Schreiben über Depressionen - Blog als Therapie

Seit fast vielen Jahren berichte ich an dieser Stelle nun schon über Depressionen. Ich habe viel über mich und meine Versuche, die Depression zu überwinden, erzählt und auf diese Weise auch viel über mich selbst erfahren. Der Blog ist auf gewisse Weise zu einer Art Therapie für mich geworden. Das war so gar nicht geplant, hat sich aber inzwischen als sehr nützlich erwiesen. Ursprünglich wollte ich mit einer Internetseite nur eine Anlaufstelle schaffen für Menschen wie mich. Menschen, die sich "plötzlich" mit dieser Erkrankung der Seele konfrontiert sehen und keine Vorstellung davon haben, dass man Depressionen auch überwinden kann. Ich dachte dabei an Menschen, die viele Fragen haben und sich allein nicht zurecht finden in der verwirrenden Welt der Depressionen.


Depressionen überwinden und Erfahrungen teilen


Als ich damals nach Informationen suchte, blieb mein Hilferuf unbeantwortet. Womöglich gab es Seiten mit Antworten, aber ich habe sie nicht finden können. Damals schwor ich mir, irgend wann einmal meine Erfahrungen öffentlich zu machen. Es sollte nicht umsonst gewesen sein, dass ich im Laufe der Zeit so viel gelitten habe. Es sollte nicht umsonst gewesen sein,  dass ich so viel Wissen ansammelt hatte, wie man Depressionen überwinden kann, von dem ich später doch so wenig benötigte. Mit Depressionen zu leben, ist wie eine Reise und an anderen Orten braucht man eben andere Informationen. Zurück bleibt nur die Erinnerung und selbst die verblasst rasch. Dennoch können die Informationen für andere Menschen hilfreich sein. Für Menschen nämlich, die sich heute an einer Stelle befinden, an der ich auch einmal vorbei kam. Eine Stelle, mit der ich meine ganz persönlichen Erfahrungen gemacht habe und die hier in diesem Blog aufgeschrieben sind. Vieles von dem, was ich schrieb, würde ich heute nicht mehr so schreiben. Aber damals entsprach es meiner vollen Überzeugung, war es Zeugnis meiner Verfassung, etwa die Ansicht, dass Depressionen nicht heilbar seien. Ich lasse es stehen. Es spiegelt meinen Weg wider. Es beschreibt meine Reise durch das Land der Depressionen und es wäre nicht richtig, es auszulöschen, nur weil ich es heute anders sehe.


Depression überwinden - Nicht ohne Angehörige


Ich bezweifele, dass ich bis heute so weit gekommen wäre, hätte es nicht eine Hand voll Menschen gegeben, die an mich glaubten und die stets zu mir standen - meine Angehörigen. Allein findet wohl niemand den Weg aus der  Depression. Ohne Hilfe, denke ich, geht es nicht! Aber mit der richtigen Unterstützung kann es gelingen. Und so denke ich, ist es einmal mehr an der Zeit, meinen Angehörigen Danke zu sagen. Danke aber auch für die vielen aufmunternden und hilfreichen Kommentare hier in diesem Blog und an alle, die mich auf ihre Weise bis hier hin begleitet haben. Ich denke, ich habe das Tal der Depressionen zur Hälfte durchschritten und mache mich nun auf den Weg hinaus. Wenn gleich ich auch weiß, dass die Strecke noch weit ist und stellenweise mühsam sein wird, so fühle ich doch, dass sich einiges verändert hat. Und ebenso, wie ich den Weg in dieses Tal beschrieb, möchte ich nun alle, die es interessiert und denen es eventuell helfen kann, teilhaben lassen an meinem Weg aus den Depressionen. Und weil es quasi ein neuer Lebensabschnitt für mich ist, will ich ihm fortan auch einen eigenen Blog widmen: Depressionen überwinden.

Ich hoffe, ich kann euch etwas von meiner Hoffnung abgeben und den einen oder anderen ein Stück des Weges mitnehmen. Depressionen müssen keine Einbahnstraße sein - das möchte ich hier zeigen.

Quellen zu Blog als Therapie bei Depresssion
Foto: Thorben Wengert / pixelio.de









Kommentare:

  1. Lieber Frank,
    welch glückliche Hand Du hast, zu beschreiben, was glücklich macht. Ich nehme Deinen Dank gern entgegen, doch eins ist sicher: DU bist gefallen, gestolpert, aufgestanden und weiter gegangen. DU bist diesen Marathon des Lebens gelaufen. Gönne Dir selbst die Anerkennung für das, was DU geleistet hast und weiter leisten wirst. Es ist DEIN Sieg über die Depression. Schätze und liebe das, Dich dafür, so wie ich es tue, aus tiefstem Herzen <3 Christiane Bütow-Spähr

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  2. P.S. Freudscher 'Zufall'?? Schau mal welches Datum heute ist...C.

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